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Zukunft Inklusion

Vorausschauend denken, vorausschauend lenken: Vertreter aus den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft und Studenten der Hochschule Design und Medien kooperierten im Rahmen eines großen Zukunftworkshops Inklusion. Im Design Center an der Expo Plaza trafen sich die motivierten Querdenker zum zweitägigen Gedankenaustausch.

Gleichstellung, Inklusion, demografischer Wandel - die Liste der sozialen Herausforderungen ist lang. Im Rahmen des Social Innovation Centers der Region Hannover in Kooperation mit NEXSTER, dem Entrepeneurship-Center der Hochschule Hannover, und dem kre(H)tiv Netzwerk Hannover wollte gemeinnützige Geschäftsideen entwickeln und fördern.  Um Antworten auf die sozialen Zukunftsfragen zu finden, bedienten  sich die Workshop-Teilnehmer der innovativen Methode des Design Thinking. Unter Leitung des Professors Gunnar Spellmeyer lernten die Kreativen neue Problemlösungsvarianten. Nach dem Eintauchen in das Thema durch Befragung von Experten wie der Sozailgenossenschaft Aktiv Dabei Sein Dienstleistungen wurden in mehreren Gruppen verschiedene Problemstellungen entwickelt. Zum Beispiel gab es den Ansatz, den Bedarf von Eltern von Kindern mit Down-Syndrom zu decken, die sich einsetzen für eine gleichberechtigte Teilhabe im Schulleben und keine Ausgrenzung, die oftmals durch Ängste und Unwissenheit der anderen Eltern erfolgt. Die Themen waren so unterschiedlich  wie die einzelnen Mitwirkenden in dem Workshop. Barrierefreiheit war oft das Thema. Außerdem: Aufklärung eines Arbeitgebers, der aus Unwissenheit keine Menschen mit Behinderung einstellt.

Als Lösungsansätze im Zusammenhang mit mehr Informatjonstransfer wurden anschließend Kampagnen mit Videos über YouTube und Entwicklung einer eigenen Marke wurde angedacht. Eine konkrete Geschäftsidee soll ausgezeichnet werden und kann sich der Begleitung durch das Social Innovation Center sicher sein.