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Teilhabe durch Mobilität

Mobilität 300x200 - Teilhabe durch Mobilität

Neue Konferenzreihe des Bundessozialministeriums zum Thema "Inklusiver Sozialraum": Die Initiative soll für mehr Barrierefreiheit in Städten, Gemeinden und Landkreisen sorgen. Ziel eines inklusiven Sozialraums ist, das selbstbestimmte und gemeinschaftliche Leben aller Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – zu ermöglichen. Bundesminister Hubertus Heil betont die wichtige Rolle der Landkreise, Städte und Gemeinden für die Ausgestaltung eines inklusiven Sozialraums. Und Friedrich-Wilhelm Haarstrich, Hauptamtlicher Vorstand der ersten Sozialgenossenschaft Hannovers, betont: "Unsere Genossenschaft ist schon vielfach auf diesem Weg unterwegs, entwickelt Konzept zum Abbau von Barrieren."
Im Fokus der ersten Regionalkonferenz stand das Thema "Teilhabe durch Mobilität". Rund 150 Teilnehmende kamen nach Braunschweig, um mit Fachleuten aus Bund, Ländern und Kommunen sowie aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren. Das Motto lautete: von guten Beispielen auf kommunaler Ebene lernen. Im Fokus standen dabei die drei Handlungsfelder "Nahverkehrsplanung – Barrierefreiheit bis 2022", "Inklusive Mobilität im ländlichen Raum" und "Chancen der Digitalisierung für eine inklusive Mobilität". Auf der Konferenz wurden Praxisbeispiele aus Niedersachsen, Bremen, Sachsen, Brandenburg und Thüringen vorgestellt.

Träger der bundesweiten Konferenzreihe ist die InitiativeSozialraumInklusiv – kurz: ISI –, die 2018 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit Unterstützung der Kommunalen Spitzenverbände initiiert wurde. Seit 2019 wird sie von der Bundesfachstelle Barrierefreiheit weitergeführt. Bei den insgesamt sechs Regionalkonferenzen bis 2021 zu Themen wie barrierefreies Bauen und Wohnen, inklusive Mobilität und barrierefreier Zugang zu Gesundheitsleistungen, Kultur- oder Freizeitangeboten bilden regionale gute Beispiele den Fokus.