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Großer Bahnhof

Wir waren dabei: bei der Kundgebung im Rahmen der Niemandstour, die eindringlich und sprichwörtlich abgefahren auf ein gewichtiges Problem hinweisen soll - auf die nach wie vor bestehenden Benachteiligungen von Menschen mit Beeinträchtigungen in der Gesellschaft.

Für die Reisegruppe Niemand geht es bei ihrer Reise durch die Landeshauptstädte vor allem um eines:  das seit 25 Jahren im Grundgesetz verankerte Benachteiligungsverbot aufgrund von Behinderung als Staatsziel zu erweitern. Denn nach wie vor erfahren in Deutschland Menschen aufgrund des Merkmals „Behinderung” in vielen Lebensbereichen immer noch Benachteiligung.
Die Unternehmungslustigen und Aktivisten aus der Gruppe Niemand besteht aus fünf Aktivisten aus dem UNgehindert-Netzwerk, allesamt behinderte Menschen (auf bahndeutsch„Personen mit reduzierter Mobilität“), die sich vom 12. bis 15. November 76 Stunden auf den Weg machen, um alle 16 Landeshauptstädte mit Zügen des Schienenpersonennahverkehrs zu besuchen. In Hannover wurden sie unter anderem vom Team dabei-sein.com begrüßt. Unsere Sozialgenossenschaft setzt sich ein für mehr gesetzeskonforme Praxis in Bezug auf mehr Teilhabe. Denn: Ein Recht auf Inklusion ohne die notwendigen Ressourcen ist ein grausamer Scherz.